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HOCHSCHULORGANISATION, -STEUERUNG UND -FINANZIERUNG

 

Qualität als Hochschulpolitik?


Hochschulgovernance, -organisation und -kultur


Hochschulfinanzen

 

Wissenschaftssysteme Österreichs und der Schweiz

 

 

Qualität als Hochschulpolitik? Leistungsfähigkeit und Grenzen eines Policy-Ansatzes

Das Projekt widmet sich der Beantwortung zweier Fragen: (a) Ist Qualität als Hochschulpolitik möglich? (b) Sofern ja: Ist das im angelsächsischen Raum vorherrschende quantifizierende Qualitätsverständnis eine angemessene Grundlage solcher Politik oder vielmehr die deutsche Tradition einer sophistisch durchwirkten Problematisierungsdebatte - oder aber ein so sachlich angemessenes wie hinreichend pragmatisiertes Qualitätsverständnis, das bei dieser Gelegenheit zu formulieren wäre?

Publikationen

 

Hochschulgovernance, -organisation und -kultur

Hochschulen sind autonomie-begünstigt, eigensinnig und als staatliche wie staatsferne Veranstaltung organisiert. Die hochschulpolitische Steuerung bemüht sich seit Jahren um eine regulierte Deregulierung. Angesichts dessen ist klärungsbedürftig, ob die Paradoxien der Steuerung angemessene Reaktionen auf die Paradoxien der Organisation sind.

Publikationen

Präsentationen

 

Hochschulfinanzen

Hochschulfinanzierung betrifft sowohl die System- als auch die Organisationsebene. Die Finanzierung des Hochschulsystems ist mehr als die Finanzierung der Hochschulen, und die Finanzierung der Hochschulen wiederum ist komplexer als gemeinhin angenommen. Insbesondere gehen beide deutlich über die laufenden Grundmittel hinaus: Diese machen nur 56 Prozent der öffentlichen Finanzierung des Hochschulsystems aus. Dies ergibt eine erstmalig lückenfreie Darstellung der Hochschulsystemfinanzierung. Weitere Themen sind die Debatte um Studiengebühren - Für und Wider sowie ihre Effekte -, die Globalisierung bzw. Flexibilisierung der Hochschulhaushalte, Finanzierung über Hochschulverträge, Besoldungsreform und die finanziellen Auswirkungen der Akademisierung der Frühen Bildung.

Publikationen

 

Wissenschaftssysteme Österreichs und der Schweiz

Österreich: Untersucht wurden zum einen die aktuellen Trends in der Hochschulbildung. Darauf aufbauend wurde die für die Zukunft zu erwartenden Trendentwicklungen prognostiziert, Zielkonflikte identifiziert, notwendige Änderungen im universitären Management und bei der Kompetenzentwicklung der Lehrenden bestimmt und 167 Handlungsempfehlungen formuliert. Zum anderen wurden die Möglichkeiten internen Qualitätsmanagements (QM) an den österreichischen Fachhochschulen untersucht. Hierzu wurde der Stand des QM erhoben, wobei insbesondere erfolgreiche Institutionen identifiziert und deren Erfahrungen hinsichtlich ihrer Nachnutzbarkeit bewertet wurden.

Schweiz: Die eidgenössische Willensnation ist in vielen Politikbereichen eindeutig föderalistisch verfasst. Im Hinblick auf die Hochschulen und die Organisationen der außeruniversitären Forschung, die traditionell starken französischen und deutschen Einflüssen ausgesetzt sind, nimmt die Schweiz allerdings eher eine Mittelstellung zwischen dem französischen Zentralismus und dem strikteren deutschen Föderalismus ein. In jüngster Zeit fand allerdings eine Stärkung der Bundeskompetenzen statt, womit sich die Schweiz von den deutschen Entwicklungen hin zu mehr Föderalisierung deutlich unterscheidet.

Publikationen